Es dauert lange, bis Lanz endlich jenen Themenbereich anspricht, auf den an diesem Abend alle warten: Den offen zur Schau gestellten Antisemitismus der SED/Die Linke und die Verbindungen der Partei ins Berliner Clan-Millieu und zur Organisierten Kriminalität. Zuvor müssen sich alle durch die abenteuerlichen Enteignungspläne der Linken quälen und durch das Dauerthema Kanzlerkrise. Doch die Geduld wird belohnt. Der ehemalige Linke-Chef Jan van Aken bringt seine Selbstdemontage die ganze Sendung hindurch sehr gewissenhaft auf ein völlig ungeahntes Level. Wie er dann am Ende auf die jüngsten Skandale seiner Partei reagiert, ist wirklich Meisterklasse. Ahnungslosigkeit und Relativierung in Perfektion. Verharmlosung meets Wegschauen. Selten hat jemand derart amateurhaft etwas wegzubügeln versucht, was sich nicht wegbügeln lässt.

Der Beitrag Van Aken bei Lanz: Nix Clan-Probleme, Yalla! erschien zuerst auf Tichys Einblick.

 [#item_full_content]

Abbildung des Banners Merch Gegen Oben
Nach oben scrollen