Am Mittwoch war es wieder so weit: Ein aus den USA entlehntes Ritual wiederholte sich. Ursula von der Leyen, Präsidentin der EU-Kommission und noch bis 2029 mandatiert, hielt ihre jährliche State-of-the-Union-Rede. Ort der Zwischenbilanz war in diesem Jahr das Plenum des Europäischen Parlaments in Straßburg, also jener Ort der deutsch-französischen Aussöhnung nach der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs. Dort tagte die Vorläuferorganisation der EU, die Montanunion. Sie hinterließ als eine Art Gründungssymbol die Straßburger Filiale des Europaparlaments.
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