Es klingt wie ein Witz, aber zeigt den Zustand der politischen Eliten in Deutschland: Die gescheiterte Kandidatin Frauke Brosius-Gersdorf wird als Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten in die Debatte eingeführt. Aus einem SPIEGEL-Gespräch wird zitiert, es wäre doch ein starkes Zeichen an die Mädchen und Frauen im Land, dass man immer noch alles erreichen kann – Bundesrichterin und schließlich Bundespräsidentin ab 2027. „Also: Ja, gern eine Frau.“ Das war noch SPIEGEL, weitererzählt. Die eigentliche Neuerung kam danach: ein dpa-Interview, das die ZEIT am 24. August übernimmt. Dort sagt sie: „Ich fände es ein starkes Zeichen, eine Frau zu nehmen.“ Und lässt ein eigenes Amt offen.
Der Beitrag Schloss Bellevue als Trostpreis – wer darf den Bundespräsidenten geben? erschien zuerst auf Tichys Einblick.
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