„Gutverdiener“ ist in Deutschland inzwischen ein Euphemismus für diejenigen, bei denen der Staat noch etwas holen kann. Eine Villa am Starnberger See braucht es dafür nicht. Nach den Plänen zur Reform der kollabierenden Pflegeversicherung soll die Einkommensgrenze, bis zu der Beiträge erhoben werden, von derzeit 5.812,50 Euro im Monat nun auf knapp 6.950 Euro steigen. Auf mehr als 1.100 Euro zusätzlichen Monatsverdienst würden dann Pflegebeiträge fällig. Bei einem Selbständigen mit einem Kind könnte der maximale Beitrag nach Berechnungen des Verbandes der Privaten Krankenversicherung von 209,25 auf 249,97 Euro monatlich steigen. Macht knapp 489 Euro im Jahr. Arbeitnehmer tragen wegen des Arbeitgeberanteils weniger; das Bundesgesundheitsministerium beziffert ihre maximale zusätzliche Monatsbelastung derzeit auf 17 Euro.
Der Beitrag Pflegekassen vor dem Kollaps: Und weiter plündert die CDU die Leistungsträger erschien zuerst auf Tichys Einblick.
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