Wer heute ein ethnologisches Museum betritt, soll nicht nur fremde Kulturen kennenlernen. Er soll vor allem lernen, sich schuldig zu fühlen. Die Vitrinen werden zu Anklagebänken, die Ausstellungstexte zu Urteilen, die Museumsdirektoren zu Priestern einer historischen Sühnereligion. Der weiße Westen erscheint als ewiger Täter, Afrika als sein zeitloses Opfer. Längst sind die Museen Teil einer „Postkolonialen Theorie“, die gesellschaftliche Wirkung erzeugt. Geschichte wird umgeschrieben mit der Absicht, Europäer und generell „Weiße“ als Rassisten, Zerstörer einer idyllischen Welt und Verantwortliche für die Lage der angeblich Unterdrückten und Ausgebeuteten weltweit darzustellen.

Der Beitrag Wie Museen manipulieren erschien zuerst auf Tichys Einblick.

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