Ich war schon immer skeptisch, wenn irgendeine deutsche Jury ein literarisches Kunstwerk in den höchsten Tönen lobte. Ich hege das gesicherte Vorurteil, dass in all den Juries, die über solcherlei befinden, rotgrüne Haltungsmenschen sitzen, als ob Haltung ein literarisches Kriterium wäre. Und erst recht werde ich missmutig, wenn so eine Jury sich besonders woke gibt, wie etwa die Jury für den Deutschen Buchpreis, der in diesem Jahr zu zigsten Mal verliehen wird. Auf der Longlist (20 Titel) stehen dem bunten Himmel sei dank nicht nur die Namen urdeutscher Autoren!
Der Beitrag Israel-Hasserin als neue Jurorin beim Deutschen Buchpreis erschien zuerst auf Tichys Einblick.
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