In der Wahlarena des MDR mit allen Spitzenkandidaten, die in Sachsen-Anhalt um Stimmen kämpfen, kam es zu einer bemerkenswerten Szene: Der in Führung liegende Ulrich Siegmund wies beim Thema der Migration und inneren Sicherheit darauf hin, dass heute jeder Weihnachtsmarkt in Deutschland „wie eine Festung“ aussehe. Die grüne Frontfrau Susan Sziborra-Seidlitz ging an dieser Stelle sofort dazwischen und behauptete: Rund um das Münchner Oktoberfest gebe es schon seit 1980 ganz ähnliche Absperrungen „nach einem rechtsextremen Anschlag“. Schutzvorrichtungen um Großveranstaltungen seien eine Frage der inneren Sicherheit und nicht eine Frage der Migration. Auf die Verursacher der vielen Anschläge vom Breitscheidplatz 2016 bis zur Terrorfahrt auf dem Berliner CSD 2026 ging sie mit keinem Wort ein.

Der Beitrag Grüne Spitzenkandidatin in Sachsen-Anhalt tischt neue Oktoberfest-Lüge auf erschien zuerst auf Tichys Einblick.

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