Eine Welle der Zerstörung, eine Gefahr, die schon weit draußen im Ozean entsteht, aber erst direkt vor der Küste für uns Menschen sichtbar wird …
… die Rede ist von Tsunamis, der geballten Kraft riesiger Wassermassen.
Der Begriff Tsunami selbst geht auf japanische Fischer zurück und bedeutet wörtlich übersetzt „Welle im Hafen“.
Solche Wellen sind eine Folge seismische Aktivität in Form von Erdbeben, Vulkanausbrüchen, Erdrutschen und allem, was große Wassermengen verdrängt. Tsunamis können große Entfernungen zurücklegen. Mitunter passieren sie einen kompletten Ozean und sind dabei sehr, sehr schnell mit 800 km pro Stunde.
Das drittstärkste Erdbeben in der Geschichte – Sumatra
Vor der Küste Sumatras im Jahr 2004 war das drittstärkste, jemals protokollierte Erdbeben mit der Stärke von 9,1-9,3.

Der Tsunami im Indischen Ozean breitete sich weit in Richtung Westen aus, selbst in Gebiete wo vom Erbeben an sich nichts zu spüren war. Auf das eigentliche Erdbeben folgte eine gigantische Tsunami Welle, sie erreichte bis zu 30 Meter Höhe. Die Ortschaften an der Küste hatten kaum eine Chance, es gab kaum Warnungen und viele Menschen waren den Riesenwellen schutzlos ausgeliefert. Rund 231.000 Opfer forderte der Tsunami im Jahr 2004.
Oft vergessen wir die Kraft des Wassers. Ausgelöst durch Erdbeben, kann sich das Wasser zu einem Tsunami auftürmen. Schnell wie ein Jet und mit einer Kraft, die ganze Felsen mit sich reißt, sind die Riesenwellen eine tödliche Gefahr.
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