Die Bewirtschaftung von Armut ist in Deutschland ein ertragreiches Geschäft. In seinen Sozialgesetzbüchern verbirgt der deutsche Staat den Motor einer regelrechten Sozialindustrie: Der Gesetzgeber stellt per Gesetz sicher, dass in Deutschland zwei Sektoren unaufhaltsam wachsen. Zum einen die Sozialindustrie, die die Sozialausgaben verwaltet und inzwischen über ein Drittel der gesamten Wirtschaftsleistung verfügen kann. Zum anderen wächst der zugehörige Verwaltungsapparat, der sowohl den öffentlichen Dienst als auch die wuchernde Wohlfahrtsindustrie umfasst, von der AWO bis zum Paritätischen Wohlfahrtsverband. Sie alle hängen am Tropf der schrumpfenden Zahl der Steuerzahler – und fallen gemeinsam mit ihrer politischen Repräsentanz regelrecht über diese her, wenn es zur Finanzierung ihrer Existenz und Expansion darum geht, die Steuern anzuheben.
Der Beitrag Am Ende wächst nur noch der Wohlfahrtsstaat erschien zuerst auf Tichys Einblick.
[#item_full_content]

