Die Debatte um den Sinn und die Steuerung von Entwicklungsgeldern hat in diesem Jahr sichtlich an Dynamik gewonnen. Das freut mich sehr, da ich schon seit Jahren die Almosen für Afrika (dort fließt der größte Teil der Steuergelder hin) als realitätsfern und zweckentfremdet bemängelt habe. Ich muss immer wieder daran erinnern, dass die Hauptaufgabe der Entwicklungshelfer seit sechs Jahrzehnten darin bestand und besteht, sich selbst überflüssig zu machen. Auch wenn ich viele Helfer in Afrika und Armenien kennengelernt habe, die mir gegenüber ihren Idealismus rasch verloren hatten, lassen sie sich mit ihrer Kritik, aus Eigeninteresse, sehr viel Zeit. Axelle Kabou schrieb: „Wir (die Afrikaner) haben uns daran gewöhnt, dass für Entwicklung das Ausland zuständig ist.“
Der Beitrag Entwicklungshilfe beenden – sonst wird Afrika nie auf eigenen Füßen stehen erschien zuerst auf Tichys Einblick.
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