Man wird ja bescheiden. Die Inflation in den USA ist im Juli auf 3,4 Prozent gesunken. Nicht gerade das Zwei-Prozent-Ziel der Notenbank, aber immerhin die richtige Richtung. Und am Donnerstag kam gleich noch etwas Beruhigendes hinterher: Auch die Erzeugerpreise stiegen weniger stark als erwartet. An der Wall Street reichte das zumindest bis Freitag für gute Laune. Das Interessante daran: Noch vor wenigen Monaten hätten solche Zahlen wahrscheinlich vor allem die Hoffnung auf schnelle Zinssenkungen geschürt. Inzwischen ist die Lage komplizierter. Denn während die Inflation langsam nachlässt, zeigte der jüngste Arbeitsmarktbericht plötzlich Schwäche. Im Juli gingen in den USA 23.000 Stellen verloren. Da die Notenbank in den USA gleichzeitig auf Preise und Jobs schauen muss, macht das ihre Aufgabe nicht gerade einfacher.
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