Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,4 hat am Montag den Westen Kolumbiens erschüttert. Nach ersten Angaben kamen mindestens 20 Menschen ums Leben. Zahlreiche weitere wurden verletzt, zudem wurden erhebliche Schäden an Gebäuden gemeldet.
A powerful magnitude 7.4 earthquake struck western Colombia, causing injuries, building damage, and widespread evacuations.
At least 20 dead.. https://t.co/UzjLkSoSPF pic.twitter.com/dvAIss48Vf
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Das Epizentrum des Bebens lag nahe San José del Palmar im Departamento Chocó. Die Erschütterungen waren in weiten Teilen des Landes zu spüren, unter anderem in der Hauptstadt Bogotá. Auch im benachbarten Venezuela wurden die Erdstöße wahrgenommen.
In der Stadt Pereira ist die Lage besonders schwer. Nach Angaben des Bürgermeisters wurden dort mindestens 18 Todesopfer registriert. Mehrere Gebäude wurden beschädigt oder stürzten teilweise ein. Rettungskräfte suchen weiter nach möglichen Opfern.
Auch aus Quibdó, der Hauptstadt des Departamento Chocó, wurden Verletzte und schwere Gebäudeschäden gemeldet. Gouverneurin Nubia Carolina Córdoba-Curi warnte vor möglichen Nachbeben. Die Behörden haben mit einer umfassenden Schadensaufnahme begonnen.
Auf sozialen Netzwerken verbreiteten sich kurz nach dem Beben Aufnahmen von beschädigten Gebäuden und Menschen, die aus Häusern und anderen Gebäuden ins Freie flüchteten.
DEEP 7.4 EARTHQUAKE RATTLES COLOMBIA FROM PACIFIC COAST TO CAPITAL pic.twitter.com/f7JG6E3Fl1
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Die genaue Zahl der Opfer und das Ausmaß der Schäden sind noch nicht abschließend bekannt. Die Rettungs- und Bergungsarbeiten dauern an. Das US-Tsunami-Warnsystem meldete nach dem Erdbeben keine Tsunami-Gefahr.
Kolumbien liegt am Pazifischen Feuerring, einer seismisch besonders aktiven Zone. Erdbeben sind in dem südamerikanischen Land daher keine Seltenheit. Das Beben vom Montag zählt aufgrund seiner Stärke jedoch zu den schwereren Erdstößen der vergangenen Jahre.
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