Mehr als 250 Einsatzkräfte der Feuerwehr, der Rettungsdienste und weiterer Organisationen trainierten im 1320 Meter langen Sandbergtunnel bei Traßdorf den Ernstfall eines brennenden ICE mit 100 Komparsen an Bord. Etwa 30 von ihnen sollten als Verletzte gerettet werden. Doch die ersten Blaulichter erschienen bei den Tunnelportalen auf der Strecke Nürnberg-Erfurt erst zwei Stunden und sieben Minuten nach dem simulierten Notruf – erwartet war eine Anfahrtszeit von zehn bis maximal 25 Minuten.
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