Es gibt in Berlin eine zuverlässige Methode, einen Politiker politisch unschädlich zu machen: Man muss ihm Ämter geben. Mit jedem Karriereschritt werden die Kanten etwas runder, Forderungen etwas unverbindlicher und frühere Gewissheiten zu Fußnoten der eigenen Biografie. Irgendwann sitzt oben jemand, der noch ziemlich genau weiß, was er vor zehn Jahren gesagt hat, aber ebenso genau weiß, warum daraus heute besser nichts mehr folgen sollte. Thorsten Frei ist für diesen Vorgang ein perfektes Anschauungsobjekt.
Der Beitrag Was von Thorsten Frei übrig blieb erschien zuerst auf Tichys Einblick.
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