Richard Wagner hat zwar zwei Komödien hinterlassen – neben dem „Meistersinger“ sein Jugendwerk „Das Liebesverbot“ – aber keine Farce. Diese Lücke füllt die Leitung der Festspiele jedoch Jahr für Jahr mit einiger Verlässlichkeit. So wurde etwa für die Jubiläumsfestspiele 2026 im Sommer 2024 ein pompöses Jubiläumsprogramm angekündigt, das Aufführungen aller kanonischen Werke („Holländer“ bis „Parsifal“ sowie Beethovens 9. Sinfonie) und die erstmalige Aufnahme von Wagners selten (in Bayreuth noch nie) gespielter früher Oper „Rienzi“ ins Festspielprogramm vorsah.

Der Beitrag Michel Friedman und die große Bayreuther Moralinszenierung erschien zuerst auf Tichys Einblick.

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