Der deutsche Automobilhersteller Mercedes-Benz hat im zweiten Quartal das operative Ergebnis im Vergleich zum Vorjahresquartal gesteigert. Im Hauptgeschäftsfeld Mercedes-Benz Cars stabilisiert sich der Absatz jedoch nicht wie erwartet, heißt es in einem Geschäftsbericht. Das Unternehmen senkt nun seine Umsatzprognose und erwartet kein Absatzvolumen auf Vorjahresniveau mehr. Es könnte zu einem Rückgang zwischen zwei und 7,5 Prozent kommen.

Im zweiten Quartal ging der Umsatz von Mercedes-Benz um 3,3 Prozent auf mehr als 32 Milliarden Euro zurück. Das operative Ergebnis stieg um 21,5 Prozent auf rund 1,55 Milliarden Euro. Laut der Mitteilung verbesserte Mercedes-Benz weiterhin seine Effizienz und Produktivität. Das Ergebnis im zweiten Quartal sei durch Kostensenkungen im Rahmen eines Sparprogramms gestützt worden. Zudem stützten die Ergebnisse der Sparten Vans und Financial Services die schwächelnde Pkw-Sparte.

Laut der Welt wäre dies die nächste Warnung in der Autoindustrie. Erst am Freitag hatte Volkswagen seine Umsatzprognose gesenkt, am Montag folgte die Konzerntochter Audi.

Auch ein deutliches Minus in China sorgte im zweiten Quartal erneut für einen Absatzrückgang. Mercedes-Benz verkaufte rund 512.000 Pkw und Vans, also sechs Prozent weniger als im Vorjahresquartal. Bei den Pkw ging der Absatz in China um 30 Prozent zurück.

Nach den ersten sechs Monaten des Jahres sank das Konzernergebnis um 6,3 Prozent auf rund 2,52 Milliarden Euro. Der Umsatz verringerte sich um 4,1 Prozent, das operative Ergebnis um 3,1 Prozent.

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