Als „märchenhaft“ beschreibt Thilo Sarrazin die Kritik an seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“. Er analysierte darin die Konsequenzen der Migrationspolitik im Jahr 2008 – doch seine pessimistischsten Projektionen wurden von der Realität überholt. Und die Politik bleibt untätig. Obwohl nun eine CDU-Regierung die Geschäfte führt, wurde die illegale Einwanderung nur verlangsamt, nicht beendet. „Und es geht ja auch keiner zurück“, kommentiert Sarrazin. Gewalt- und Straftäter „tauchen ab“, während die, die wenigstens arbeiten und für den eigenen Unterhalt sorgen, abgeschoben werden, „um die Quoten zu erfüllen“, so der ehemalige SPD-Politiker. Statt auf eine Wiederherstellung der alten Zustände zu hoffen, will Sarrazin nun darauf blicken, wie sich die Gesellschaft Deutschlands verändert. Und die Ergebnisse sind fatal: Der Bildungsstandard nimmt rapide ab, die innere Sicherheit bricht weg und das Vertrauen der Bevölkerung ineinander schwindet. Deutschland wird zur Einwanderergesellschaft – mit allen bitteren Konsequenzen, die das mit sich bringt.
Der Beitrag „Unumkehrbar“: Deutschland hat sich abgeschafft, so Thilo Sarrazin erschien zuerst auf Tichys Einblick.
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