Fatih. G., der des sechsfachen Mordes im niedersächsischen Stade verdächtigt wurde und deshalb in Untersuchungshaft war, ist tot. Wie Bild meldet, hat die Justizvollzugsanstalt Bremervörde den Tod des 45jährigen Türken bekannt gegeben.
Der Mann soll sich selbst das Leben genommen haben. Den Erkenntnissen des niedersächsischen Justizministeriums zufolge liegen derzeit keine Hinweise auf eine Fremdverschulden vor.
Der Darstellung der niedersächsischen Behörden zufolge hat ein Mitarbeiter der JVA den Untersuchungshäftling kurz nach 6 Uhr morgens bei der Routinekontolle leblos in seiner Einzelzelle aufgefunden. Fatih G. habe zu diesem Zeitpunkt bereits keine Körpertemperatur mehr aufgewiesen.
Der herbeigerufene Notarzt hat dann gegen 6.30 Uhr den Tod durch Strangulation konstatiert, was darauf schließen lässt, dass sich Fatih G. erhängt hat. Derzeit laufen Ermittlungen, die die konkreten Umstände des Selbstmords klären sollen. Die Angehörigen des Toten sowie die Angehörigen der Mordopfer von Stade sind nach Behördenangaben bereits über den Tod des Verdächtigen informiert.
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