Was Kanzler Merz im Sommerinterview zum Parteienstaat sagte, hat er in seiner ganzen Spahn-Verlegenheit wohl gar nicht gemerkt. Es gäbe eine Demokratiekrise. Die sei eine Krise der „Mitte“. Und: „Von der AfD sind wir es gewöhnt, von den Linken mittlerweile auch, aber auch von den Grünen mittlerweile – das war alles derselbe Sound.“ Merz sagt also, CDU, SPD und CSU sind „Mitte“. – Diese „Mitte“ hätte aktuell demoskopisch 34 bis 35 Prozent, und die „Nichtmittigen“ 52 bis 54 Prozent. Wie es dann weitergehen soll, sagte Merz nicht. Ob es Zeit sei zu gehen, wurde er gefragt. Nein, sagte er. Er sei doch erfolgreich, nur das ZDF und andere zeigten immer nur die mit ihm Unzufriedenen und nicht jene, die ihm zustimmten.

Der Beitrag Atempause für Merz: Eine Woche Personenspekulationen lenken vom deutschen Niedergang ab erschien zuerst auf Tichys Einblick.

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