Der frühere Staatsfeind der Republik Österreich lebt für die in seiner Steuererklärung angegebenen Zahlen relativ bescheiden an der wunderschönen brasilianischen Küste: Werner Rydl, der bis in die 1990er Jahre mit einem großen Umsatzsteuer-Karussell („Steuer-Embargo“) das österreichische Finanzamt um hunderte Millionen Euro gebracht haben soll, floh 1991 nach Brasilien, um der Strafverfolgung zu entgehen. Er wurde 2005 in Brasilien verhaftet, 2009 nach Österreich ausgeliefert und zu mehreren Jahren Haft verurteilt. Werner Rydl sieht sich selbst als „Steuerrebell“, der gegen ein korruptes System protestiert hat – er ist jetzt Unternehmer.

Der Beitrag 300 Tonnen Gold als Investitions-Versprechen: Werner aus Österreich will Brasilien mitregieren erschien zuerst auf Tichys Einblick.

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