Der Süden Mexikos ist am Freitag von einem Erdbeben der Stärke 7,3 erschüttert worden. Das Zentrum des Bebens lag im Bundesstaat Chiapas und war auch im benachbarten Bundesstaat Oaxaca sowie in Guatemala und El Salvador zu spüren.
Angesichts der Lage bestätigte Mexikos Marineminister Raymundo Pedro Morales Ángeles, dass die Situation im Land weiterhin stabil sei.
Auf der Pressekonferenz erklärte er: „Es gab keine größeren Schäden. Allerdings wird der Wasserstand an einigen Stränden aufgrund der seismischen Aktivität voraussichtlich um bis zu einen halben Meter ansteigen. Wir raten der Bevölkerung, die Strände vorübergehend zu meiden.“
Auch die US-Wetter- und Ozeanografiebehörde NOAA gab eine Tsunami-Warnung heraus. Die Behörden meldeten zunächst keine Opfer. Beben der Stärke 7 sind doppelt so stark wie Erdstöße der Stärke 6, die bereits verheerende Auswirkungen haben. Normalerweise bleibt dabei kein Gebäude mehr stehen.
Zuletzt war Venezuela von zwei Beben der Stärke 7 erschüttert worden. Anscheinend sind noch immer Zehntausende Menschen unter den Trümmern „verschwunden“.
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