Als das ungarische Parlament am Montag die „17. Verfassungsänderung” verabschiedete, zog die Opposition – die frühere Regierungspartei Fidesz – demonstrativ aus dem Plenarsaal und hielt draußen auf dem Flur eine Pressekonferenz. Die Verfassungsänderung war von Regierungschef Péter Magyar als Auftakt seiner „Operation Fegefeuer” bezeichnet worden, die Säuberung des Staatsapparates von, wie er es formuliert, den Überresten der „Fidesz-Mafia”. Fette Schlagzeilen schienen ihm an jenem Tag gewiss.
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