Der russische Telegram-Kanal Mash, mit mehr als drei Millionen Abonnenten, hatte eine hoch brisante Feststellung veröffentlicht. Demzufolge sollen die ukrainischen Streitkräfte seit Beginn des Krieges rund 2,4 Millionen Soldaten verloren haben.

Gehackte Datenbank legt offen

Allein im ersten Halbjahr 2026 seien demnach mehr als 400.000 Soldaten getötet worden. Als Informationsbasis nennt Mash angeblich gehackte Datenbanken des ukrainischen Generalstabs, des Territorialverteidigungskomitees sowie medizinischer Einrichtungen und Leichenhallen. Die Daten sollen von den Hackergruppen PalachPro und NoName057(16) erbeutet worden sein.

Auch Elon Musk kommentierte dazu, „ein tragischer Verlust von Menschenleben“.

Nach Darstellung des Kanals sei die Zahl der Gefallenen bereits im August 2025 auf rund 1,7 Millionen gestiegen und habe bis Ende desselben Jahres die Marke von zwei Millionen überschritten, wie auch uncutnews berichtet hatte.

Besonders hohe Verluste habe es den Angaben zu Folge in den Frontabschnitten Pokrowsk, Konstantinowsk, Liman, Saporischschja und Kupjansk gegeben. Dort sollen durchschnittlich rund 500 ukrainische Soldaten pro Tag gefallen sein.

Soldner „Verluste“ als Unfälle erfasst

Weiter erklärt Mash, ausländische Freiwillige beziehungsweise Söldner würden inzwischen nicht mehr gesondert als Kriegsverluste erfasst, sondern als „Unfälle“ registriert. Die Zahl der getöteten Ausländer wird auf rund 5.000 beziffert. Besonders viele Rekruten sollen demnach zuletzt aus Argentinien und Brasilien gestammt haben.

Sollten sich diese Angaben bestätigen, würden sie die bislang bekannten Schätzungen westlicher Regierungen, der Ukraine und Russlands deutlich übertreffen und das tatsächliche Ausmaß der menschlichen Verluste des Krieges in einem völlig neuen Licht erscheinen lassen.

Bislang gibt es jedoch keine unabhängige Bestätigung für die von Mash veröffentlichten Zahlen. Die angeblich gehackten Datenbanken wurden bisher noch nicht öffentlich zugänglich gemacht oder von unabhängigen Forensikern überprüft. Weder ukrainische Behörden noch internationale Organisationen haben die behaupteten Dokumente bislang bestätigt oder authentifiziert.

Es bleibt also offen, ob es sich um authentische Daten, unvollständige Datensätze oder um nicht überprüfbare Behauptungen handelt. Die veröffentlichten Zahlen sollten daher bis zu einer unabhängigen Verifizierung mit entsprechender Vorsicht betrachtet werden. Eines ist freilich anzunehmen, dass die seitens der Ukraine veröffentlichten Verlust-Zahlen nicht annähernd der Realität entsprechen können.

Selbst wenn nur ein Bruchteil dieser Zahlen zutrifft, ist es unverantwortlich, durch Waffenlieferungen dieses Sterben in einem Krieg, den die Ukraine nicht gewinnen kann, zu verlängern. Gleichzeitig ruiniert Europa dabei seine eigene Wirtschaft. Und das alles nur, damit sich eine vergleichsweise kleine Clique die Taschen vollstopfen kann.



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