Nur wenige Filmtitel setzten sich im kollektiven Gedächtnis als Metapher fest. “Groundhog Day“ von 1993, deutsch „Und täglich grüßt das Murmeltier“ gehört zu dieser Ausnahmeklasse. Dem schnöseligen TV-Wetterreporter Phil Connors, gespielt von Bill Murray, gruselt es davor, schon wieder am 2. Februar darüber berichten zu müssen, wie das Murmeltier in Punxsutawney den restlichen Verlauf des Winters vorhersagt. Er findet das Ritual sturzlangweilig und unter seiner Würde, möchte den Job so schnell wie möglich erledigen und das Kaff wieder verlassen – stellt aber am nächsten Morgen fest, dass der Tag wieder exakt so abschnurrt. Murray/Connors – und nur er allein – steckt in einer Zeitschleife fest, die ihn im Murmeltiertag festhält. Den Rest des Films verbringt er mit Ausbruchsversuchen. Selbst Suizidversuche helfen ihm nicht weiter, denn die überlebt er ausnahmslos. Natürlich schafft er es am Ende doch aus der Zeithaftanstalt. Das verlangt schon die Filmdramaturgie.

Der Beitrag Und jährlich lügt das Murmeltier erschien zuerst auf Tichys Einblick.

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