Die US-israelischen Militäraktionen haben es nicht geschafft, das strategische Gleichgewicht im Nahen Osten zu verschieben. Sie haben Iran in einer stärkeren Position zurückgelassen als vor dem Konflikt, so der geopolitische Analyst Brandon Weichert.

In der Sendung „The Sanchez Effect“ von RT am Dienstag beschrieb Weichert, Senior Editor bei „The National Interest“, den Konflikt als „non-deal deal for a non-war war“ (zu Deutsch: „ein Deal, der keiner ist, in einem Krieg, der keiner ist“) und argumentierte, dass Washington keine bedeutenden strategischen Gewinne erzielt habe.

„Der 96-Stunden-Krieg ist zu einem über 120-tägigen Krieg geworden, und nichts, was wir getan haben, hat das geändert“, sagte er.

Seine Bemerkungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Washington und Teheran weiterhin gemischte Signale hinsichtlich der Diplomatie nach einer vorläufigen Vereinbarung senden, die im Juni getroffen worden war. Während US-Präsident Donald Trump zuletzt sagte, dass die Verhandlungen fortgesetzt werden sollen, beharren iranische Beamte darauf, dass keine hochrangigen bilateralen Gespräche geplant seien. Zumindest aber laufen technische Diskussionen weiterhin in Doha über katarische Vermittler, was von US-amerikanischen und katarischen Beamten bestätigt wurde.

Gemäß der vorläufigen Vereinbarung sollte Israel sich schrittweise aus dem südlichen Libanon zurückziehen, während die libanesischen Behörden die Hisbollah entwaffnen wollten. Obwohl Israel und der Libanon letzte Woche ein von den USA vermitteltes Rahmenabkommen unterzeichneten, hat die Hisbollah es abgelehnt, während erneute Feuerwechsel die Umsetzung des breiteren US-Iran-Abkommens erschweren.

Sehen Sie sich das vollständige Interview unten an:

Mehr zum Thema  Trump informiert sich über Kriegsoptionen gegen Iran, bevorzugt aber Verhandlungen

Abbildung des Banners Denkanstoß statt Denkverbot
Nach oben scrollen