Ein weiteres Treffen von Vertretern der USA und Irans findet am Dienstag, dem 30. Juni, in der katarischen Hauptstadt Doha statt. Dies hat US-Präsident Donald Trump verkündet. Aus einem Beitrag auf Truth Social geht hervor, dass das Treffen auf Initiative Irans organisiert werde. Trump schreibt:

„Iran hat um ein Treffen gebeten. Es findet morgen in Doha statt!“

Zuvor hatten Reuters und The Hill mit Verweis auf US-Beamte berichtet, dass Washington und Teheran technische Gespräche zu allen Punkten der Absichtserklärung fortsetzen würden. Laut dem Nachrichtenportal Axios stimmten die beiden Seiten einer Waffenpause und einem Treffen am 30. Juni in Doha zu.

Ursprünglich wären die Gespräche über das iranische Atomprogramm am selben Tag in der Schweiz abgehalten worden, führte Axios aus. Angesichts neuer Angriffe im Iran-Krieg sei der Verhandlungsort geändert worden, weit oben auf der Tagesordnung stehe nun die Lage in der Straße von Hormus.

Ein hochrangiger US-Beamte erklärte gegenüber dem Sender CNN, dass technische Gespräche über die Absichtserklärung nicht abgesagt worden seien. Eine weitere Runde finde demnach in Kürze statt, die Kontakte zur Konfliktvermeidung funktionierten.

Am 27. und 28. Juni führten die USA eine Reihe von Angriffe gegen Ziele in Iran. Das US-Zentralkommando (CENTCOM) erklärte, die Attacken seien eine Reaktion auf die iranische Aggression gegen Handelsschiffe in der Straße von Hormus. Trump sprach davon, dass Lagerstätten mit Drohnen und Raketen das Ziel der Angriffe gewesen seien.

Die iranische Revolutionsgarde (IRGC) warf den USA vor, „das Vertrauen und die Verträge zu brechen“, dies liege im Wesen der Vereinigten Staaten. Nach den US-Angriffen kündigte die IRGC eine Operation mit dem Einsatz von Raketen und Drohnen gegen US-Einrichtungen in Kuwait und Bahrain an.

Mehr zum Thema – Araghtschi: Straße von Hormus bleibt 30 Tage lang unter iranischer Kontrolle

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