In Südafrika arbeiten einige hunderttausend Zuwanderer, die aus den noch ärmeren Nachbarländern kommen. Das scheint auf den ersten Blick paradox, denn mehr als acht Millionen Südafrikaner haben selbst keine Beschäftigung; die Quote der Arbeitslosigkeit liegt bei über 30%. Nun behauptet eine anschwellende politische Bewegung, die Arbeitslosigkeit sei durch die Zuwanderer verursacht, und man müsse sie deswegen des Landes verweisen. Die Situation ist allerdings nicht mit Deutschland zu vergleichen: die „schon länger hier lebenden“ Arbeitslosen kriegen so gut wie keine Unterstützung, und arbeitslose Zuwanderer bekommen gar nichts.
Der Beitrag „Remigration“ auf Afrikanisch erschien zuerst auf Tichys Einblick.
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