Bei seinem Auftritt an der Diplomatischen Akademie des russischen Außenministeriums verwies der russische Außenminister Sergei Lawrow auf die wachsenden Verteidigungsausgaben der NATO und der EU‑Mitgliedstaaten. Er kommentierte die Situation mit den Worten:

„Die Militärausgaben werden dort um ein Vielfaches erhöht, und niemand hat die Absicht, diesen Kurs zu bremsen. Zumindest wollen die derzeitige Führung in Brüssel unter Ursula von der Leyen und ihre Anhänger nicht auf die Bremse treten. Wir betrachten dies als eine weitere Bestätigung der Notwendigkeit, der bekannten Weisheit zu folgen: ′Hilf dir selbst, so hilft dir Gott′.“

In den vergangenen Jahren hat Russland nach eigenen Angaben eine beispiellose Aktivität der NATO an seinen westlichen Grenzen festgestellt. Das Bündnis baut seine Initiativen aus und bezeichnet dies als Abschreckung einer angeblichen russischen Aggression.

Die russischen Behörden haben wiederholt ihre Besorgnis über den Ausbau der NATO-Präsenz in Europa zum Ausdruck gebracht. Das russische Außenamt betonte mehrfach, Russland bleibe für einen Dialog mit der NATO offen, allerdings auf gleichberechtigter Grundlage. Der Westen müsse zugleich von seinem Kurs der Militarisierung des europäischen Kontinents Abstand nehmen.

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