Weißrusslands Grenze zur Ukraine sollte besonders streng bewacht werden, fordert der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko. Im Rahmen einer Konferenz zum Entwicklungs- und Aufbauplan der Streitkräfte des Landes erklärte er am 18. Juni nach Angaben des Fernsehsenders BelTA:
„Die Südgrenze erstreckt sich über eineinhalb Tausend Kilometer und brennt wie noch nie. Da ist die Antwort an einige Militärangehörige, ob es notwendig sei, die Südgrenze verstärkt zu schützen oder nicht. Es ist notwendig.“
Lukaschenko fügte hinzu, dass „das Volk die Armee füttert“, damit diese das Land schütze.
Parallel dazu erklärte der weißrussische Präsident, dass Minsk nach dem Angriff einer ukrainischen Drohne auf einen Bus mit Kindern aus Weißrussland „die Wahrheit erwarte“. Gleichzeitig werde sich Weißrussland nicht zu einem Kriegseintritt provozieren lassen:
„Wenn irgendjemand uns provoziert und versucht, uns in den Krieg hineinzuziehen, dann wird es, denke ich, sehr schlecht für jene ausgehen, die es versuchen.“
Zuvor hatten die Verteidigungsministerien Russlands und Weißrusslands am 15. Juni einen gemeinsamen Bericht veröffentlicht, der warnt, westliche Staaten erwägten einen Einsatz des ukrainischen Militärs gegen Weißrussland.
Im Mai befahl Lukaschenko, einzelne Einheiten zu mobilisieren, um sie auf einen möglichen bewaffneten Konflikt vorzubereiten. Der weißrussische Präsident erkärte, dass Minsk eine friedliche Position bewahre, allerdings zu auf mögliche Kampfhandlungen vorbereitet sein müsse.
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