Im Mai waren bekanntlich zwei Funde mysteriöser UFO- und außerirdischer Dokumente auf der Pentagon-Website veröffentlicht worden. Spekulationen darüber was damit bezweckt hätte werden sollen deuten klar in eine bestimmte „Richtung“.

Der Zeitpunkt zufällig gewählt?

Präsident Donald Trump hatte am 19. Februar offenbar die Bundesbehörden angewiesen, die Unterlagen zu deklassifizieren. Scheinbar angesichts zunehmender Epstein-bezogener Kontroversen wie auch im Vorfeld des geplanten Iran-Krieges.

Bereits im Dezember 2025 hatte ja bekanntlich das US-Justizministerium eine relativ kleine Menge an Epstein-Akten veröffentlicht.
Darauffolgend waren im Januar 2026 jedoch weitere 3 Millionen Seiten veröffentlicht.
Es folgte schließlich eine Welle von Rücktritten vor allem in ganz Europa, die Anschuldigungen gegen Trump nahmen vorwiegend unter den Demokraten massiv zu.

Iran- „Kriegsflopp“ als Ablekungsbeschleuniger

Der US-israelische, als Blitzkrieg gegen Iran geplante Angriff, der am 28. Februar gestartet worden war, scheiterte allerdings kläglich und führte schließlich zu einem fragilen Waffenstillstand, zum „Vorteil“ des Iran. Die Straße von Hormus blieb dabei für Irans Feinde geschlossen.

Dies hatte fraglos Trumps Image schwer geschädigt, während Netanjahu „macht was er will“ und weiter sein eigenes Süppchen am Köcheln hält, die „Befehle“ Trumps werden dabei nicht einmal ignoriert.

Was stimmt nicht mit den Akten?

Die auf der Pentagon-Seite am 8. Wie auch am 22. Mai veröffentlichte Sammlung an UFO-Berichten hatte Dokumente über leuchtende Kugeln, fliegende Scheiben und Feuerbälle sowie körnige Videos von unbekannten Objekten, die Bewegungen zeigten, die offenbar bekannten physikalischen Gesetzen widersprachen, beinhaltet. Fox News hatte dazu berichtet, dass über eine Milliarde Menschen die UFO-Website in nur zwei Wochen nach der Veröffentlichung der ersten Charge besucht hatten. Deutet also auf ein kurzfristig „gelungenes Ablenkungsmanöver“ hin.

UFO-Ablenkungsmanöver kurzfristig gelungen

Das Time Magazine stellte jedoch fest, dass die Unterlagen „ohne Klarstellung oder Erklärung durch die Regierung“ veröffentlicht worden waren, was dementsprechend weitere Fragen und Spekulationen auslöste.

Die Reaktionen reichten dabei von Skepsis und wissenschaftlicher Neugier bis hin zu religiösen Interpretationen, wobei der US-Abgeordnete Luna ein Bild der Ophanim im Buch Henoch als Klasse himmlischer Wesen beschrieben, gepostet hatte, nachdem ein Video eines sternförmigen UFO veröffentlicht worden war.

Sean Kirkpatrick, der erste Direktor des All-domain Anomaly Resolution Office (AARO) des US-Verteidigungsministeriums, erklärte jedoch gegenüber der Presse, dass keine der Aufzeichnungen beweise, dass außerirdisches Leben existieren würde. Sein Urteil dazu lautete, „Trumps UFO-Befehl war nur ein Ablenkungswerkzeug für die Administration“.

Bereits 2025 hatte das Wall Street Journal erklärt, dass ein Großteil des „amerikanischen UFO-Phänomens“ durch eine Desinformationskampagne des Pentagon befeuert worden war, um geheime Waffenprogramme zu verbergen. Immer wieder hatten bekanntlich Programme wie Project Blue Book (1947–1969) und die AARO-Ermittlung 2022 keinerlei Spuren von Außerirdischen oder deren Technologie, gefunden.

Praktisches Ablenkungsmanöver auf Zeit

Dennoch war die öffentliche Aufmerksamkeit seit Jahrzehnten vom Weißen Haus durch offizielle Untersuchungen und Behauptungen, wie die von Barack Obama, bewusst im Glauben gelassen, dass es Außerirdische gibt.

Das UFO-Thema bleibt somit ein praktisches Mittel zur Ablenkung. Der CIA-Historiker Peter Levenda etwa, hatte bereits zuvor argumentiert, dass US-Behörden inszenierte oder gefälschte okkulte/UFO-Narrative nutzten, um die öffentliche Wahrnehmung zu manipulieren, oder sie im Kampf gegen Widersacher einsetzten, wie dies bereits in Vietnam geschehen war.
Die jüngste Enthüllung von Trump ist vermutlich also nichts weiter als eine Schadensbegrenzungsaktion, die darauf abzielt, die öffentliche Aufmerksamkeit von den Epstein-Akten und Amerikas demütigender Iran-Kriegsblamage abzulenken.

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