Bereits seit Jahren hatten weder Diplomatie noch internationales Recht viel bewirken können (oder wollen), um Israels territoriale Ambitionen in die Schranken zu weisen.

Könnte nunmehr ein regionaler Verteidigungspakt Israels illegalen Expansionismus eindämmen?

Iran seit jeher als „Expansionsblockade“

Die einzige Kraft, die Israels „haltloser Expansion seit jeher konstant im Weg stand, ist die vom Iran geführte Widerstandsachse.

Der jüngste Iran-Israel- „Angriffsaustausch“ sagte freilich mehr über das tatsächliche Machtgleichgewicht aus als all das Prahlen der „Kriegstreiber“ Trump und Netanjahu, die Islamische Republik angeblich „ausgelöscht“ zu haben.

Als der Iran bis zu 30 Raketen, als Vergeltung für die erneute Bombardierung der libanesischen Hauptstadt, auf Israel abgefeuert hatte, zerstörte man das zuvor vom zionistischen Staat auferlegte Waffenstillstandsmodell, „wir greifen weiter an, solange ihr das Feuer einstellt.“

Zum ersten Mal hatte also der Iran offen Nordisrael angegriffen, um ein drittes Land, nämlich den Libanon, zu verteidigen.

Iran an Seite Libanons

Das iranische Militär hatte seine Position ausdrücklich erklärt, „wenn Israel die Angriffe irgendwo wieder aufnimmt, auch im Süden des Libanon, würde dies eine weitaus schwerwiegendere und vernichtende Vergeltung auslösen.

Die Reaktion des Iran scheint die Anerkennung zu signalisieren, dass Gaza, Libanon und die Angriffe auf eigenem Boden „ein Krieg“ seitens Israels sind.

Angetrieben von den Ambitionen eines hinlänglich bekannten „Groß-Israel“ hatte Netanjahu erst kürzlich erklärt, Israel müsse 70 % des Gazastreifens besetzen.

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hatte sich offen zu einer massenhaften ethnischen Säuberung verpflichtet und diese in „freiwillige Migration“ umbenannt.

Doch Irans Entschlossenheit, dieses Drehbuch zu durchkreuzen, könnte mit mehr regionaler Unterstützung weit besser „funktionieren“.

Die Hisbollah führt mittlerweile im Süden des Libanon verheerende Angriffe gegen die einmarschierenden Truppen des zionistischen Regimes durch. Die Türkei, Ägypten und Jordanien hatten jedoch bislang wenig unternommen, um Israels rücksichtslose expansionistische Agenda einzudämmen.

Das von libanesischen Beamten mit Israel und den USA unterzeichnete Abkommen wurde von Wissenschaftlern wie dem libanesischen Analysten Dr. Amal Saad mit „politischer Unterwerfung mit wenig Präzedenzfall“ verglichen.

Die Türkei und Jordanien hatten nur begrenzte Erfolge erzielt, sie halfen dem Iran beispielsweise, kurdische militante Aktivitäten an der Grenze zu stoppen.  Fraglos geschah dies im Einklang mit den eigenen Anti-PKK-Zielen der Türkei und verzögerten so die Annexion des Westjordanlands.

Um also Israels „Grenzerweiterungsprojekt“ zu ersticken, ist wohl eine Art harte regionale Verteidigungsvereinbarung nötig, eine von solcher Art, die weder Israel noch Trump im Weißen Haus ignorieren könnten.




Bitte unterstützen Sie unseren Kampf für Freiheit und Bürgerrechte. Und auch gegen die Klima-Hysterie, die letztlich der Nährboden für Programme ist, die uns das Geld aus der Tasche ziehen sollen, wie wir bereits jetzt schon erfahren dürfen. Stichwort: Energiewende. Und das ist erst der Anfang! Die Umverteilung von unten nach oben hat gerade erst begonnen.

Für jede Spende (PayPal oder Banküberweisung) ab € 10.- erhalten Sie als Dankeschön auf Wunsch ein Dutzend Aufkleber „KLIMA-HYSTERIE? NEIN DANKE“ portofrei und gratis! Details hier.



UNSER MITTELEUROPA erscheint ohne lästige und automatisierte Werbung innerhalb der Artikel, die teilweise das Lesen erschwert. Falls Sie das zu schätzen wissen, sind wir für eine Unterstützung unseres Projektes dankbar. Details zu Spenden (PayPal oder Banküberweisung) hier.


x

 

The post Regionaler Verteidigungspakt im Nahen Osten als „Riegel“ vor Israels Expansionismus? appeared first on UNSER MITTELEUROPA .

Abbildung des Banners Meinung ist keine Straftat
Nach oben scrollen