Die CDU ist inzwischen zu einer Abwurfstelle für personalpolitische Peinlichkeiten geworden. Von Nord nach Süd: Ausnahmslos alle CDU-Landesfürstchen (Achtung, bitte kein Buchstaben daneben spielen…) haben sich als Fehlbesetzungen bewiesen, die ihre Ämter in Bund wie Ländern an die Wand fahren. In Berlin steht ein politisch auserzählter Kai Wegner, Tennisspielender Krisenaussitzer, über dessen CSD-Vorlieben die ganze Republik gleichermaßen lacht und spottet. Was seinen dortigen Verein nicht daran hindert, ihn erneut als Vorsitzenden zu bestätigen. Auch in Sachsen-Anhalt ist auf Reiner Haseloff der nächste CDU-Ausfall gefolgt: Sven Schulze, Landeschef und Ministerpräsident, will selbst bei einer Wahlniederlage weiter nach dem Amt greifen, während die AfD in Umfragen weit vor der CDU liegt. In Sachsen steht Michael Kretschmer als Landesvorsitzender und Ministerpräsident für eine Union, die vor der Realität kapituliert und ihre eigene Machtlosigkeit als Verantwortungsgefühl maskiert. In NRW ein Grünen-liebedienerischer Hendrik Wüst, der kaum irgendwas gebacken bekommt, außer zum Lord der Meldestellen zu avancieren. Während die Brücken des Homelands NRW gesperrt werden, die er als Verkehrsminister hätte reparieren lassen müssen. In Schleswig-Holstein zeigt Daniel Günther den selbstgefälligen Vormund dieser neuen CDU: grün, autoritär und absolut in dem Vorhaben, eine kritische Gegenöffentlichkeit zu zensieren. Im Bund hat Friedrich Merz das Land den Linken ausgeliefert, wie vor ihm schon Merkel. Merz vollendet Merkels Zerstörungswerk.

Der Beitrag CDU kann in Bund und Ländern nur noch Fehlbesetzungen hervorbringen erschien zuerst auf Tichys Einblick.

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