Den Koalitionären CDU/CSU/SPD brennt nicht nur der Kittel, sondern die ganze Hütte. Die CSU ist da nicht ausgenommen, auch wenn sie als CSU in der Sonntagsfrage in Prozenten noch vergleichsweise glimpflich davonkommt. Aber sie wird von der großen Schwester CDU, namentlich Kanzler Merz, und von der Bas-/Klingbeil-13-Prozent-SPD mit in den Strudel gezogen. Das desaströse Erscheinungsbild der Koalition färbt auf die CSU ab, namentlich auf deren Vorsitzenden Markus Söder. Das magere Abschneiden der CSU bei den Kommunalwahlen vom März 2026 (unter anderem mit dem Verlust von 13 Landratsposten) kommt dazu. Es war das schlechteste auf dieser Ebene seit Bestehen der CSU. Überhaupt packte die CSU seit der Übernahme der Partei durch Söder im Januar 2019 nie mehr die – zuvor als Minimum obligatorischen – 40 Prozent.

Der Beitrag CSU in der Krise: Webers „Pfingstbrief“ sorgt für weitere Unruhe – Söder unter Druck erschien zuerst auf Tichys Einblick.

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