Sammelbände sind unbeliebt – bei Verlegern wie beim Publikum. Warum diese Sammlung von biographisch gefärbten, sehr politischen Essays anscheinend zwei Jahre keinen Verlag fand, dürfte andere Gründe haben: Sie ist ein Dokument des Renegatentums. Vierzehn teils prominente Intellektuelle erzählen und begründen darin, warum sie nicht mehr links sind. Warum sie ausgebrochen sind aus ihren alten Milieus, und die dort herumgereichten politischen Theorien samt Aktivismus nicht mehr teilen. Was dazu führt, dass sie heute alle von den links-grün-woken Diskurswärtern als irgendwie „rechts“ oder gar als „Nazi“ verunglimpft werden.
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