Mit José Luis Rodríguez Zapatero steht erstmals ein ehemaliger spanischer Regierungschef als Beschuldigter vor einem Untersuchungsrichter. Die Vorwürfe gegen Zapatero wiegen schwer. Es sind dieselben Vorwürfe, derentwegen seine unmittelbar Vertrauten José Luis Ábalos, Koldo Garcia bereits vor dem Richter standen (das Urteil wird demnächst verkündet werden). Derentwegen auch der Dritte in diesem Bunde, der ehemalige Generalsekretär der sozialistischen Arbeiterpartei Santos Cerdán und seine Frau Begoña Gómez in zwei separaten Prozessen ebenfalls demnächst vor Gericht stehen werden. Zapatero wird organisierte Einflussnahme, Korruption, Geldwäsche und der Verdacht eines Netzwerks zur politischen Vorteilsbeschaffung rund um den staatlichen Rettungsschirm für die Fluggesellschaft Plus Ultra vorgeworfen. Der Richter sieht Zapatero als Kopf einer hierarchisch gegliederten kriminellen Vereinigung und wirft ihm vor, zwei Millionen Euro an Schmiergeldern kassiert zu haben.

Der Beitrag Spanien: Der tiefe Staat der sozialistischen Seilschaften erschien zuerst auf Tichys Einblick.

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