Die Europäische Zentralbank behauptet seit Jahren, sie sichere mit ihrer Politik die Geldwertstabilität im Euro-Raum. Die offiziellen Inflationszahlen scheinen ihr Recht zu geben: meist sind es niedrige Teuerungsraten, zeitweise sogar mit Deflationsängsten verbunden. Doch für viele Bürger fühlt sich diese angebliche Stabilität völlig anders an. Wohnen wird unbezahlbar, Vermögensaufbau immer schwieriger, die Ersparnisse verlieren an Wert und die Reallöhne treten trotz harter Arbeit im günstigsten Fall auf der Stelle. Der Leipziger Ökonom Prof. Dr. Gunther Schnabl beschreibt dieses Auseinanderklaffen von offizieller Statistik und Lebenswirklichkeit als Folge eines Systems, das Kaufkraftverluste statistisch kaschiert und dadurch eine immer expansivere Geldpolitik legitimiert.

Der Beitrag Inflation: Benennung desselben Wertes mit größeren Zahlen erschien zuerst auf Tichys Einblick.

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