Es gibt wieder Unruhe in Loosdrecht. Der Grund ist ein einfacher: Am Dienstag sind die ersten Asylmigranten in dem 9.350-Seelen-Dorf in Nordholland angekommen. Es sollen 15 Sudanesen sein, heißt es in unbestätigten Social-Media-Äußerungen. Am Ende könnten es über 100 Asylbewerber für das Dorf werden. Aber in dem Hauptort der Gemeinde Wijdemeeren sind sie nicht willkommen. Erst protestierten die Dörfler friedlich mit Fahnenschwenken und Feuerwerk. Später wurde die Stimmung angespannter. Feuerwerkskörper und Leuchtraketen flogen auf den leerstehenden Flügel des Gemeinderathauses, in den die illegalen Einwanderer einziehen sollten. Am Ende brannten die Büsche vor dem Gebäude. Polizisten und Feuerwehrleute bemühten sich, die Flammen zu ersticken. Einige Einheimische wollten sie daran hindern. Der Rathausflügel trug eindeutige Brandschäden davon. Das war die rote Linie, die die Loosdrechter überschritten haben.

Der Beitrag Loosdrecht und Co: Schwere Unruhen wegen neuer Asylzentren erschien zuerst auf Tichys Einblick.

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Abbildung des Banners Meinung ist keine Straftat
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