Die Hauptstadtpresse berichtet über ein mutmaßliches Sexualverbrecher durch eine fünfköpfige Männergruppe. Nach polizeilichen Angaben werden Ermittlungen „wegen des Verdachts eines Sexualdelikts“ geführt, nachdem eine Frau sich bereits in der Nacht zum Dienstag in einer verzweifelten Lage befand und im Zuge eines Fluchtversuchs aus dem ersten Obergeschoss eines Hauses im Bezirk Hellersdorf stürzte. Dabei erlitt sie schwere Verletzungen und wurde anschließend von beteiligten Personen an den Tatort zurückgebracht. Ein Feuerwehrsprecher erklärte dazu am Donnerstag, dass die Frau nach Ankunft der Beamten mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus transportiert wurde. Bis dato soll es laut Bericht der B.Z. keine Festnahmen gegeben haben.
Eine Frau unbekannten Alters ist am Dienstag in Berlin-Hellersdorf nach einem Sturz aus einem Fenster im 1. Geschoss schwer verletzt worden und wird mit einem Schädel-Hirn-Trauma im Krankenhaus behandelt. Auf gestrige Mediennachfrage bestätigte ein Polizeisprecher, dass im Rahmen der laufenden Ermittlungen wegen „des Verdachts eines möglichen Sexualdelikts in der Wohnung“ ermittelt wird.
Zu dem Vorfall hieß es gestern zusammenfassend beim Sender RBB:
„Die B.Z. und Bild berichteten am Mittwochabend, eine junge Frau sei in der Nacht zum Dienstag in der Senftenberger Straße mutmaßlich von mehreren Männern in einer Wohnung vergewaltigt und beim Fluchtversuch aus dem ersten Obergeschoss eines Hauses schwer verletzt worden.
Zeugen hätten zudem nach Eintreffen der Polizei berichtet, dass „fünf Männer sie nach dem Sturz wieder in die Wohnung gebracht hätten“.
Der Vorfall ist nicht auf der Senatswebseite unter der Rubrik „Polizeimeldungen“ gelistet. Wie sich der Tathergang im Detail abgespielt hat und unter welchen genauen Umständen die Frau aus dem ersten Stock des Gebäudes gestürzt sei, ist laut Tagesspiegel-Recherche „derzeit unklar“. So könne die Berliner Polizei auch am Freitag noch „keine näheren Angaben zum Vorfall machen“. Eine Sprecherin bezog sich dabei auf laufende Ermittlungen „und nannte Gründe des Opferschutzes“.
Laut B.Z.-Informationen wurde die Feuerwehr am frühen Dienstagmorgen gegen 3:15 Uhr in die Senftenberger Straße alarmiert. Weiter heißt es:
„Beim Eintreffen des Rettungswagens muss sich der Gesundheitszustand des Opfers derart verschlechtert haben, dass ein Notarzteinsatzfahrzeug nachalarmiert wurde. Die Polizei war zudem mit mehreren Einsatzkräften vor Ort. Festnahmen soll es nicht gegeben haben.“
Auf Mediennachfrage bestätigte ein Polizeisprecher „den Verdacht eines möglichen Sexualdelikts in der Wohnung, deswegen habe es in der Folge Durchsuchungen gegeben“, wobei Einsatzkräfte der Kriminaltechnik erneut den Tatort aufsuchten, um Spuren in der Wohnung zu sichern. Derzeit werde seitens der Polizei nicht ausgeschlossen, „dass versucht worden war, vorhandene Spuren zu beseitigen“.
Das Landeskriminalamt hat den Fall mittlerweile übernommen. Nähere Einzelheiten zu den mutmaßlichen Tätern machte ein Polizeisprecher laut B.Z. „im Hinblick auf die laufenden Ermittlungen nicht“.
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