Mit Juli 2026 gilt für jedes in der EU zugelassene Fahrzeug der verpflichtende Einbau von Fahrer-Überwachungskameras. Dies gilt, um „Missverständnisse“ zu vermeiden, nicht nur für jedes neu produzierte Auto, sondern vielmehr für jedes zugelassene Fahrzeug.

„Vision Zero“ Plan der EU

Die „Advanced Driver Distraction Warning“ (ADDW)-Kameras sind darauf ausgelegt, das Verhalten des Fahrers an Hand von Anzeichen möglicher Ablenkung zu überwachen und dann eine Warnung auszulösen, wenn solche Anzeichen erkannt werden.

Erstmals wurde dies 2024 als Teil des EU-Plans „Vision Zero“ angekündigt, der, wie könnte es auch anders sein, darauf abzielen soll, Verkehrstote bis 2050 vollständig zu eliminieren, wie auch uncut-news berichtet hatte. Die freilich „altbekannte Sicherheitsargumentation“, hinter der fraglos andere „Interessen“ Brüssels stehen.

Versicherungen werden sich auf „Fahrfehler“ berufen

Ein nicht zu unterschätzendes Problem stellen hierbei wohl zweifelsfrei erfolgreiche Versicherungsansprüche dar. Jeder Unfall könnte daher auf „suboptimale Fahrerleistung“ zurückgeführt werden, und der Moment, in dem Sie an der Ampel kurz auf Ihr Handy geschaut haben, oder Ihre Hände sich kurz von der 10-und-2-Position entfernt haben oder aber ihr Blick nicht korrekt vom Sensorspiegel erfasst wurde, würde genutzt werden, um Ihnen selbst einen Auffahrunfall anzulasten.

Das wird fraglos zu einer massiven Veränderung in den Unfallstatistiken führen, wobei „Fahrerfehler“ als Ursache für alles und jedes in die Höhe schnellen wird. Das wiederum wird eine große Propagandakampagne auslösen, „Menschen fahren gefährlich“.

Schlagzeilen wie „ADDW-Datenerhebung zeigt: 80 % von uns fahren möglicherweise rücksichtsloser als gedacht“ oder „Die meisten erfahrenen Fahrer verfallen laut Berichten in schlechte Gewohnheiten“ werden zu erwarten sein.

Schlussendlich folgt darauf dann die neue Gesetzgebung, um auf dieses völlig konstruierte Problem zu reagieren.

Bereits Realität

  • Dies ist keine Spekulation, es ist bereits geschehen. Nach neuen EU-Regeln, die erst vor wenigen Monaten verabschiedet worden waren, muss jeder Fahrer nach 15 Jahren neu zertifiziert werden und einen neuen Führerschein erhalten. Es wäre die kleinste Anpassung, auch noch dieser Regelung hinzuzufügen, „oder nach X Anzahl registrierter Ablenkungswarnungen“.
  • Die neuen Führerscheine werden freilich digital sein, mit integrierten biometrischen Daten. Es ist also bald möglich sein, dass neue Autos ohne einen Scan Ihres biometrischen Führerscheins gar nicht mehr fahrbereit sind.
  • Die Daten Ihres Autos werden dabei selbstverständlich in eine Datenbank hochgeladen und tatsächlich passiert dies bereits.
  • Es ist somit keineswegs abwegig sich vorzustellen, dass Ihre Fahrer-Überwachungsdaten von einer KI auf Fehler gescannt werden und jede erkannte Abweichung sodann Punkte auf Ihrem Führerschein verursacht. Wenn Sie eine bestimmte Anzahl an Punkten überschreiten, wird Ihnen folglich die Fahrerlaubnis entzogen, bis zur „Rezertifizierung“.

Sie können Einspruch einlegen und währenddessen weiterfahren. Die Einspruchsgebühr wird allerdings höher sein als die Gebühr für die „Rezertifizierung“, und wenn Sie verlieren, müssten Sie zusätzliche Gerichtskosten zahlen und unterliegen dann einem verlängerten Fahrverbot.

Presse wird es als gut befinden

Schlagzeilen werden den (beinahe vollständig fiktiven) Rückgang von Verkehrstoten feiern und gleichzeitig unbegründet behaupten, dass die geringere Anzahl privater Fahrzeuge auf den Straßen die „Luftqualität in Innenstädten verbessert“ hätte.

Ein Meinungsartikel eines anonymen „ehemaligen Fahrers“ wird beispielsweise, wie im Guardian erschienen, „Ich habe meinen Führerschein verloren, und es war das Beste, was mir je passiert ist“. Darin wird hervorgehoben, wie viel Geld er bei Benzin und Steuern spart, wie fit er geworden ist durch Gehen und Radfahren und wie gut er jetzt seine Nachbarn kennt.

Ganz zu schweigen von den gemütlichen Anekdoten über die charmanten Charaktere, die man im öffentlichen Verkehr trifft, und die lebensbejahenden Szenen, die man dort erlebt.

Währenddessen werden amerikanische „Journalisten“ die „zukunftsorientierten Systeme“ der EU loben, und die britische Presse sowie Kommentatoren werden davon sprechen, dass man „hinter der EU zurückbleibt“, und schlussendlich jeden Verkehrsunfall auf den Brexit schieben.

Einige Akademiker werden eine Studie veröffentlichen, die feststellt, dass „der private Autobesitz unter den EU-Fahrerüberwachungsregeln zurückgegangen ist“, und dieser „unbeabsichtigte Vorteil“ wird allerorts gefeiert werden.

Das „Titel-Spektrum reicht dann freilich von, „neue Führerscheinregeln haben Autos von den Straßen entfernt – und das ist gut so.“ Oder etwa, „das Führerscheingesetz der EU gibt uns einen Einblick in eine autofreie Zukunft und die ist wunderschön“.

Anpreisen automatischer Fahrer-Software

Während all das geschieht, wird es ein ständiges Hintergrundrauschen über die Sicherheit von „Roboterfahrern“ im Vergleich zu menschlichen Fahrern geben, wobei automatisierte Fahrsoftware in chinesischen Elektroautos und ähnliches angepriesen wird.

Auch der öffentliche Verkehr wird zunehmend automatisiert, ob tatsächlich autonom oder nur ferngesteuert, spielt dabei freilich keine Rolle. Gewünscht ist dabei fraglos, Bilder von Menschen am Steuer aus der Öffentlichkeit zu verdrängen und sie entscheiden nicht mehr selbst, wohin Sie gehen oder wie Sie dorthin gelangen.

Das ultimative Ziel wird sein, eine allgemein autofeindliche Atmosphäre zu schaffen, in der selbst das Wissen, wie man fährt, als etwas altmodisch gilt.

Eltern aus der Mittelschicht werden in sozialen Medien damit prahlen, „ich wollte nie, dass mein Kind das lernt!“, und dafür mit bot-generiertem Applaus belohnt werden. Unwahrscheinliche, selbstbeweihräuchernde Anekdoten wie „Mein achtjähriger Sohn hat mir gerade gesagt, dass er nicht fahren will, weil es schlecht für den Planeten ist! Kinder sind so weise!“ werden viral gehen.

Das mag wie viel Spekulation auf Basis wenig Informationenklingen und in gewisser Weise ist es das auch, aber Mustererkennung ist heut zu Tage wohl das „um und auf“.

Man weiß mittlerweile auch, dass der privat Fahrzeugbesitz beendet werden soll, man hat es seitens der EU bereits wiederholt erklärt.

Derlei Dinge mögen klein erscheinen im Vergleich zu Krieg oder Ölpreisen, die „Machthaber“ haben jedoch den fernen Horizont im Blick, wenn sie scheinbar kleine Schritte unternehmen, und wir sollten darauf achten, wohin sie uns führen wollen.

Denn der einfachste Weg statt Menschen einzusperren, ist, die Freiheit unattraktiv zu machen.




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