Friedrich Merz wollte in der internationalen Krise wieder den deutschen Oberlehrer geben. Ausgerechnet ein Kanzler mit Umfragewerten im Keller, dessen Land sicherheitspolitisch von den USA abhängt, glaubte, Washington öffentlich erklären zu müssen, wie Weltpolitik funktioniert. Die prompte Antwort aus dem Weißen Haus und aus dem Pentagon: Die USA wollen rund 5.000 Soldaten aus Deutschland abziehen, Donald Trump stellte noch deutlich größeren Abzug in Aussicht. Aus deutscher Regierungssprache wird damit amerikanische Truppenplanung. Aus Merz’ außenpolitischem Geltungsdrang wird ein konkretes Sicherheitsproblem.
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