Nach der Wahl in Ungarn – also der Abwahl Viktor Orbáns nach 16 Jahren – lobte ein sehr breites Bündnis das Resultat, von Barack Obama über fast alle Medien mit wohlmeinender Agenda hinweg bis zu dem SPD-Ausnahmepolitiker Helge Lindh. Der äußerte sich zwar etwas inkonsistent, fasste dafür aber praktisch alle Kommentarinhalte pars pro toto zusammen: In seinen sechzehn Herrschaftsjahren, so Lindh, habe der Autokrat Orbán eine Diktatur errichtet oder zumindest errichten wollen, sei damit aber nicht ganz zum Abschluss gekommen, weshalb er auch abgewählt werden konnte: „In einer autoritären Demokratie ist es noch möglich gewesen, die Demokratie zu verteidigen und den autoritären Herrscher, der engste Verhältnisse zu Russland pflegt, der Diktaturen verharmlost […] Das ist eine Leistung des ungarischen Volkes […]“.

Der Beitrag Der große Irrtum der antipopulistischen Alchemisten erschien zuerst auf Tichys Einblick.

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