Anlässlich der Ukraine-Friedensgespräche in den vergangenen Monaten hatten ukrainische Beamte allen Ernstes vorgeschlagen, den Teil der Donbass-Region, um den derzeit gekämpft wird, in „Donnyland“ umzubenennen.

All dies offenbar zu „Ehren“ des US-Präsidenten, der scheinbar seit Längerem die „Lust an Investitionen“ in die Ukraine verloren zu haben scheint.

NYT berichtet über das Vorhaben

Dies hatte auch die New York Times (NYT) jüngst zu berichten gewusst. Laut dem „Spiegel“ scheint den Ukrainern jedenfalls keine Idee „zu verrückt zu sein, um sie nicht wenigstens zu diskutieren“. Der Vorschlag spiegelt, so die New York Times weiter, eine globale Realität wider, in der Regierungen an die Eitelkeit von US-Präsident Donald Trump appellieren würden, um die amerikanische Macht auf ihre Seite zu ziehen. Die Bezeichnung ist eine Anspielung auf „Donbass“ und „Donald“ und wurde erstmals von einem ukrainischen Unterhändler teils im Scherz erwähnt.

Im Ukraine-Krieg greifen Kiews Unterhändler zu ungewöhnlichen Mitteln: Ein Teil des Donbass soll demnach nach Donald Trump umbenannt werden. Dies geschah im Rahmen eines Versuchs, die US-Regierung dazu zu bewegen, sich stärker gegen die territorialen Forderungen Russlands zu stellen, erklärten dazu drei Insider. Für die Ukraine hat sich dieser Ansatz bislang nicht ausgezahlt. Der Begriff wird in Gesprächen verwendet, ist aber offenbar in keinem offiziellen Dokument festgehalten.

Schmeicheleien und Geschenke für „Donald“

Geschenke und Schmeicheleien haben sich im Umgang mit US-Präsident Donald Trump eigentlich stets als probates Mittel diverser Staatschefs und Organisationen etabliert. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) beispielsweise präsentierte dem US-Präsidenten bei seinem Antrittsbesuch stolz eine gerahmte Geburtsurkunde von Trumps deutschem Großvater. FIFA-Präsident Gianni Infantino hatte extra für Trump einen neuen „Friedenspreis“ ins Leben gerufen. Auch die Ukraine dachte sich nun offenbar mit Blick auf die Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Konfliktes, dieser Strategie bedienen zu können und dann mal einfach eine ganze Region nach Trump zu benennen.

Das fragliche Gebiet ist rund 80 Kilometer lang und 65 Kilometer breit. Ukrainischen Angaben zu Folge leben dort noch etwa 190.000 Menschen, während Insider die tatsächliche Zahl auf etwa halb so viele schätzen. Die Region ist von militärischen Stellungen durchzogen, die wichtigste Zufahrtsstraße ist mit Netzen gegen russische Drohnenangriffe gepflastert. Von der einstigen Wirtschaft ist kaum etwas übrig, eine funktionierende Kohlemine und Geschäfte, die Soldaten versorgen, prägen das Bild vor Ort.

Neutrale Zone „Donnyland“?

„Donnyland“ könnte auch als eine Art neutrale Zone entstehen, weder vollständig von der Ukraine noch von Russland kontrolliert, die gleichzeitig als Erfolg für Trump vermarktet werden könnte. Verhandler brachten auch die Möglichkeit ins Spiel, dass das von Trump gegründete „Board of Peace“ bei der Verwaltung des Gebiets eine Rolle spielen könnte. Bislang ist jedoch weder Russland noch die Ukraine diesem Gremium beigetreten.



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