Seit 2025 sind Handelsschiffe, die Europa anlaufen oder von dort starten, in den Emissionshandel eingebunden. Sie müssen für mittlerweile 70 Prozent ihrer Emissionen von Kohlenstoffdioxid (CO2) zahlen. Die Preise steigen, und so ist es kein Wunder, dass Reeder weltweit nach Lösungen suchen, diese Abgabe zu umgehen. Denkbar ist Elektroantrieb, wobei der Strom von Brennstoffzellen geliefert wird, die mit grünem Wasserstoff betrieben werden. Der aber ist bei weitem nicht in den Mengen auf dem Markt, die die Seeschifffahrt benötigt. Ähnlich sieht es bei grünem Diesel aus, der aus CO2, der aus der Luft gewonnen wird, und grünem Wasserstoff hergestellt wird. Dritte Möglichkeit ist der atomare Antrieb. Ein oder mehrere Reaktoren erzeugen an Bord der Schiffe Strom oder Dampf für den Antrieb und die Aggregate an Bord wie Kühlsysteme, Pumpen und Hebezeug.
Der Beitrag EU-CO2-Zwang treibt Reeder zur Atomkraft – Frachtschifffahrt im Umbruch erschien zuerst auf Tichys Einblick.
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