Russland präsentiert Deutschland nun eine weitere Rechnung für seine desaströse „werteorientierte“ Außenpolitik. Ab dem 1. Mai wird kein Öl aus Kasachstan mehr durch die Druschba-Pipeline nach Deutschland geleitet.
Der russische Vize-Regierungschef Alexander Nowak begründete dies offiziell „mit den derzeitigen technischen Möglichkeiten“. In Wahrheit dürfte man in Moskau genüsslich dabei zusehen, wie Deutschland und Europa sich durch die Ölkrise im Zuge des Irankrieges nun in der selbstgestellten Falle winden. Erlan Akkenzhenov, der Energieminister von Kasachstan, hat den Öl-Stopp bestätigt, der vor allem die PCK-Raffinerie im brandenburgischen Schwedt trifft.
„Für die PCK, aber insbesondere für die Versorgungssicherheit wäre das ein riesiges Problem“, sagte CDU-Landrätin Karina Dörk.
Der Flughafen BER erhalte 80 Prozent seines Kerosins aus dieser PCK-Raffinerie. 20 Prozent des bei PCK verarbeiteten Öls sei von einem Stopp betroffen. Laut Dörk müsste PCK die Auslastung auf rund 60 Prozent senken, was nicht ausreiche, um PCK langfristig zu versorgen.
Das Bundeswirtschaftsministerium übt sich derweil in Beschwichtigungen: Durch das Ausbleiben der kasachischen Öllieferungen an die PCK-Raffinerie sei die Versorgungssicherheit mit Mineralölprodukten in Deutschland letztlich „nicht gefährdet, auch wenn die PCK Schwedt mit einer geringeren Kapazitätsauslastung fahren müsste“, hieß es. 2025 wurden pro Tag rund 43.000 Barrel Öl pro Tag aus Kasachstan über die russische Druschba-Pipeline nach Deutschland geliefert – 44 Prozent mehr als im Vorjahr. Etwa 90 Prozent der Autos in der Region Berlin-Brandenburg werden mit diesem Öl betrieben.
Verfehlte Politik ohne jeden strategischen Weitblick
Die Luftfahrtbranche geht davon aus, dass die deutschen Kerosin-Reserven noch sechs Wochen ausreichen. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche teilte zu Wochenbeginn mit, sie sehe keine Engpässe. Dies dürfte wenig zur allgemeinen Beruhigung beitragen. Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) versuchte es mit einem Mittelweg: Auch er ließ verlauten, trotz des angekündigten Öl-Stopps aus Russland zum 1. Mai, keine akuten Engpässe zu sehen, forderte alle Beteiligten aber doch auf, sich dringend zusammensetzen, um eine mögliche Kerosinkrise abzuwenden. Man bestritt also die Krise, nur um eine sofortige Krisensitzung zu fordern.
Nun bemüht man sich um alternative Öl-Lieferungen, etwa aus Nigeria und Liberia, die über den Rostocker Hafen nach Schwedt gebracht werden könnten. Der Transport würde allerdings Wochen dauern. Auch in diesem Bereich steht Deutschland also vor den Trümmern einer völlig verfehlten Politik ohne jeden strategischen Weitblick. Man steht völlig blank da, weil man sein Handeln nur noch an pseudomoralischer Wichtigtuerei zum schwersten Schaden des Landes ausrichtet. Und die ohnehin bereits schwer gebeutelten Bürger müssen diesen Irrsinn immer und immer wieder ausbaden. (TPL)
Dieser Beitrag erschien auf jouwatch, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION

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