In der US-amerikanischen Stadt Shreveport im Bundesstaat Louisiana hat sich am Sonntag eine schwere Gewalttat ereignet, bei der acht Kinder ums Leben kamen. Nach Angaben der örtlichen Polizei handelt es sich um einen familiären Hintergrund. Sieben der getöteten Kinder stammen demnach aus dem Umfeld des mutmaßlichen Täters.

Der 31-jährige Shamar Elkins soll am frühen Morgen zunächst auf seine Partnerin geschossen haben. Anschließend fuhr er laut Ermittlern zu einem weiteren Wohnhaus, wo er mehrere Kinder und eine weitere Frau attackierte.

Die Opfer waren zwischen einem und 14 Jahren alt. Ein Kind wurde nach Angaben der Behörden außerhalb des Hauses, mutmaßlich nach einem Fluchtversuch, tot aufgefunden.

Insgesamt wurden bei der Tat zehn Menschen durch Schüsse verletzt oder getötet. Die Mutter eines Teils der Kinder sowie eine weitere Frau befinden sich laut Stadtverwaltung in einem kritischen Zustand. Auch ein Jugendlicher wurde verletzt.

Nach der Tat floh der Verdächtige mit einem gestohlenen Fahrzeug. Es kam zu einer Verfolgungsjagd mit der Polizei, bei der der Mann durch einen Schuss tödlich getroffen wurde. Die Behörden gehen davon aus, dass keine weitere Gefahr für die Bevölkerung besteht.

Der Polizeichef von Shreveport sprach von einem Tatort außergewöhnlichen Ausmaßes. Die Ermittlungen deuten auf eine familiäre Eskalation hin, ein konkretes Motiv ist jedoch weiterhin unklar. Laut Angaben aus dem Umfeld des Täters soll dieser in jüngster Zeit psychische Belastungen und Suizidgedanken geäußert haben.

Die Behörden betonen, dass der Fall die Stadt schwer erschüttert. Der Bürgermeister von Shreveport bezeichnete die Tat als eine der schlimmsten Tragödien in der Geschichte der Gemeinde.

Die Ermittlungen dauern an. Weitere Informationen zum Ablauf der Tat und den Hintergründen werden erwartet.

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