Heute finden in Ungarn – auch im Ausland – gespannt erwartete und beobachtete Wahlen statt. Wird der nationalkonservative EU-kritische ungarische Ministerpräsident Viktor Orban mit seiner „Fidesz“ – oder aber der Brüssel-Kandidat, und von seinem Charakter her problematische Herausforderer, und Ex-Fidesz-Parteifunktionär Peter Magyar die Wahl mit seiner „Tisza“-Partei neuer Regierungschef?
Viktor Orban steht für Kontinuität (großzügige finanzielle Unterstützung von Familien, Einführung eines 14. Monatsgehalts für Pensionisten, Preisdeckelungen für Lebensmittel nach dem Ukrainekrieg und jetzt bei Benzin, Antikriegspolitik, billigste Strom- und Gas-Preise in der EU dank russischem Öl, gegen EU-Flüchtlingsagenda), Magyar für beliebige Wahlversprechen (gegen Korruption, Pro-EU-Slogans).
Fake-Wahlumfragen ?
Mit Spannung wird also auf das Endergebnis ab 19h nach dem Schließen der Wahlkabinen bis wohl spät in die Nacht hinein gewartet. Denn die – vor allem von westlichen Medien begierig aufgenommenen – „Tisza“-freundlichen – Wahlumfragen klammerten bewusst andere Ergebnisse aus. Kommt es zu einer Neuauflage des Biden/Harris – Trump-Effekts aus den USA? Am Schluss drehte Trump die wohl getürkten US-Wahlumfragen bei der Wahl einfach um…
Vor Generationen-Wechsel ?
Magyars Schlussveranstaltung in Debrecen
Fest steht: Die Wahl ist auch eine Richtungsentscheidung in obigem Sinne und bereits ein Wetterleuchten im Sinne einer politischen Götterdämmerung: Denn Orban regiert Ungarn seit 16 Jahren, also insgesamt vier Regierungsperioden. Und aus den ehemals jugendlichen „Fidesz“-Revolutionären aus dem Wendejahr 1989, als Orban auf dem Budapester Heldenplatz in seiner legendären Rede den Rückzug der russischen Truppen aus Ungarn forderte, sind mittlerweile gesetzte Politverwalter geworden.
EU-Oppositions-Favorit Magyar mit problematischer Psychostruktur
Skeptisch darf einen machen…: Dass die problematische Persönlichkeitsstruktur des ambitionierten Herausforderers Peter Magyar von den Westmedien tunlichst zensuriert wird: Dass Magyar als Ex-„Fidesz“-Politgünstling und Ex-Ehemann der ungarischen Ex-Justizministerin Judith Varga seine Polit-Karriere mit einer moralisch höchst fragwürdigen Spitzel-Audio-Aufnahme seiner eigenen Ehefrau über – aus dem Zusammenhang gerissenen – Machenschaften innerhalb der „Fidesz“- an die Öffentlichkeit spielte – und das zufälligerweise im Vorfeld der letzten EU-Wahlen. Danach outete seine Frau in einem aufsehenerregenden Interview, dass sie unter häuslicher Gewalt durch ihren Ehemann Magyar gelitten hatte (bis hin zu Schlägen mit einem Ledergürtel).
Die jetzige Wahl stellt aber auch einen Generationenbruch dar: Setzen sich doch Magyars Sympathisanten großteils aus der Generation der Millenials zusammen: Und können freilich mit national-konservativ-christlichen Werten absolut nichts mehr anfangen, indem sie sich aus einer wohligen Postkonsum-Atmosphäre, in einem sicheren Ungarn ohne Messerattacken und Vergewaltigungen, wie in der West-EU üblich. einfach zu Tode zu langweilen scheinen.
„Tisza“-Wahlkampf mit entblößten Genitalien
Wie ein Menetekel für die heutige Wahl muss aber ein sexistischer Skandalbeitrag auf einer „Tisza“-Wahlveranstaltung diesen Freitag herüberkommen: Der Sänger der Rap-Gruppe „Hősök“ („Helden“) namens Eckü steigerte sich auf dem „systembrechenden Konzert“ so in Oppositionshass, dass er nach dem Ventilieren übelster Anti-„Fidesz“-Schimpftiraden – vor Tausenden Tisza“-Sympathisanten mit Kindern an der Hand – seine Genitalien aus der Hose zog und sie als Protestsymbol feilbot. An Orbans Kanzleileiter richtete er eine höchst politische Drohung:
„Ich sende Geri Gulyás eine Botschaft, dass ich meine Hoden auf seinen Kopf setzen werde.„
Die Aktion dürfte aber wohl den gegenteiligen Effekt bewirkt haben… So zeigte sich etwa eine „Tisza“-Sympathisantin, welche ihre „Fidesz“-Eltern zum Stimmwechsel zu überreden versucht hatte, erbost:
„Und gestern kam dieser Mistkerl und alles ist vorbei. Meine Mutter schrieb mir am Morgen: Ich solle nicht wütend sein, aber um unserer Zukunft willen wird sie für `Fidesz stimmen. Weil sie nicht will, dass solche Heimatlosen-Drogenabhängigen das Land in Kriegszeiten regieren.“
Zornig bemüht die „Tisza“-Sympathisantin eines der übelsten ungarischen Schimpfwörter gegen den Skandalraper:
„A jó kurvaanyádat!“ – „Deine Mutter ist eine gute Hure! Und auch alle jene, die glaubten, dass es eine gute Idee ist, diesen Schwanz einzuladen.“(mandiner)
Dpe neuen Pro-„Tisza“-Millenialgeneration
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