Václav Klaus, Ex-Präsident und Ex-Ministerpräsident der Tschechischen Republik nahm unmissverständlich zu den ungarischen Wahlen diesen Sonntag Stellung: Wonach es wichtig ist, die patriotische ungarische Regierungspolitik fortzuführen, und zwar zur Bewahrung der nationalen Souveränität hervor: „Es steht viel auf dem Spiel.“
Und weiter: Nur Viktor Orbán könne die Unabhängigkeit Ungarns garantieren. Allerdings werde Orbán keinen leichten Sieg erwarten können, da er nicht nur die ungarische Opposition, sondern auch jene ausländischen Feinde besiegen müsse, die sich seit langem intensiv und aggressiv in ungarische Angelegenheiten einmischen.
Laut Klaus liege der Grund für Brüssels Eingreifen darin, dass Ungarn aktiv gegen EU-Maßnahmen verstößt – sei es durch das Veto gegen das 90-Milliarden-Euro-Darlehen für die Ukraine oder die geschützten Treibstoffpreise.
Und Klaus warnte:
„Gerade in dieser Hinsicht geht es bei den ungarischen Wahlen nicht nur um Ungarn.“
Auch vor einem möglichen Sieg der Tisza-Partei: Denn wenn die Opposition die Wahl gewinnt, „werden wir alle verlieren“.
Gleichzeitig zeigte sich Klaus aber zuversichtlich, dass die Ungarn am 12. April die richtige Entscheidung treffen werden. Und: Der Sieg der rechtsgerichteten souveränen Kräfte in Ungarn…
…„wird der Sieg aller europäischen Demokraten sein, die freundschaftliche und freiwillige Zusammenarbeit zwischen den europäischen Mitgliedstaaten unterstützen, aber die erzwungene politische Einigung unseres Kontinents ablehnen.“
Hier der Gesamt-Text von Klaus:
„Als langjähriger Freund Ungarns und – das sollte betont werden – als persönlicher Freund, Kollege und Unterstützer von Ministerpräsident Viktor Orbán werde ich am Sonntag, insbesondere am Abend, nervös sein, während ich auf die Ergebnisse der ungarischen Parlamentswahlen warte.
Es steht viel auf dem Spiel – in Ungarn, in seinen Nachbarländern und in Europa insgesamt. Die Wahlen werden, so glaube ich, den eigenen Weg der politischen Entwicklungen in Ungarn bestätigen, Ministerpräsident Orbán eine weitere Chance geben, seine Führung fortzusetzen, die Unabhängigkeit Ungarns sichern und die besondere Art der Organisation der ungarischen Gesellschaft bekräftigen, die in den vergangenen Jahrzehnten verwirklicht wurde.
Es wird nicht leicht sein, nach sechzehn Jahren an der Spitze des Landes erneut die Wahlen zu gewinnen. Ministerpräsident Orbán wird nicht nur die innenpolitische Opposition überwinden müssen, sondern auch ausländische Feinde, die seit langem umfassend und aggressiv in die ungarischen Angelegenheiten eingreifen. Ihre Zusammensetzung ist vielfältig, doch ihre Bemühungen sind durch das Ziel der Europäischen Union vereint, das letzte EU-Mitgliedsland unter Kontrolle zu bringen, das versucht, eine unabhängige Politik zu verfolgen, das es wagt, eigene souveräne Ideen zu formulieren, das seinen Nationalstaat nicht verlieren und das nicht akzeptieren will, von außen regiert zu werden.
Die Ungarn wollen nicht im europäischen liberaldemokratischen Gulasch untergehen. Es gibt viele Europäer, die sich aktiv gegen die von Brüssel aus orchestrierte politische Vereinigung Europas wehren, aber es gibt kein anderes Land, das dies als EU-Mitgliedsstaat tun würde. Gerade in dieser Hinsicht geht es bei den ungarischen Wahlen nicht nur um Ungarn. Wenn es den Gegnern eines Europa der Nationalstaaten, eines Europa unabhängiger Länder, eines Europa der «Vaterländer» gelingt, die ungarischen Wahlen zu gewinnen, werden wir alle verlieren.
Wir in den Nachbarländern Ungarns, wir in Mittel- und Osteuropa, wir in den ehemaligen kommunistischen Ländern, die – dank unserer besonderen Erfahrung – ganz andere Ansichten über die Wege und Formen der europäischen Zusammenarbeit haben. Die «alten» EU-Länder sehen dies nicht so klar, was sich an ihrer Unterschätzung der negativen und undemokratischen europäischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte zeigt.
Ich glaube nicht nur an Viktor Orbán, sondern auch an die Weisheit und Vernunft des ungarischen Volkes, an den Demos Ungarns, an die stolzen Ungarn, die ihr Engagement für ihr eigenes historisches Land 1848 bis 1849 und 1956 sowie in vielen anderen Momenten so deutlich unter Beweis gestellt haben.
Die Ungarn wollen nicht im europäischen liberaldemokratischen Gulasch untergehen. Ihr Sieg wird ein Sieg für alle europäischen Demokraten sein, die für eine freundschaftliche und freiwillige Zusammenarbeit zwischen den europäischen Mitgliedsstaaten sind, sich aber gegen eine unfreiwillige politische Vereinigung unseres Kontinents aussprechen.“
Václav Klaus, 9. April 2026
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