Manchmal wirkt es so, als würden die Deutschen die Tiere mehr lieben als die Menschen. Das muss kein Argument gegen ein Volk sein. Aber es bestätigt sich in diesen Tagen wieder. Während die Welt wie gebannt auf den Iran und die dortige Auseinandersetzung schaut, während sich auch im Inneren viele hochgradig politische Themen nicht nur denken lassen, sondern unübersehbar auf dem Tapet sind, blickten größere Medien und wohl auch deren Konsumenten tagelang auf einen gestrandeten Wal an der deutschen Ostseeküste. Ein, zugegeben, seltenes und ungewöhnliches Spektakel. Aber der Wal, ein wildes Tier mit entsprechender Würde, verkam bald zum Kuscheltier, um das ganz so gebangt wurde, als hätten die anwesenden Deutschen nun eine besondere Verantwortung für es.

Der Beitrag Guter Wal – armer Wolf: Naturkult und Ideologie erschien zuerst auf Tichys Einblick.

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