Die schwarz-rote Koalition verliert deutlich an Zustimmung. Besonders die SPD rutscht laut aktuellem ARD-DeutschlandTREND auf einen historischen Tiefstand. Auch zentrale Reformvorhaben stoßen in der Bevölkerung auf Ablehnung.

Befragung von infratest dimap: Umfrage-Schock für die
Koalition –
Zustimmung bricht ein – SPD nur noch bei 12 Prozent

Die SPD erreicht in einer aktuellen Umfrage nach knapp sieben Jahren erneut einen historischen Tiefstwert.

Einen Monat nach Beginn des Krieges im Iran und den dadurch ausgelösten Schüben bei den Treibstoffpreisen steht die schwarz-rote Koalition im Fokus des Unmuts der Bevölkerung. Der aktuelle DeutschlandTREND der ARD weist Verluste von zusammen 4 Prozentpunkten für CDU/CSU und SPD aus. Die Sozialdemokraten fallen sogar auf den niedrigsten Wert seit August 2019.

Das Meinungsforschungsinstitut infratest dimap befragte dafür in der Zeit vom 30. bis 31. März 1.316 Wahlberechtigte in Deutschland. Von diesen nahmen 785 telefonisch und 531 online an der repräsentativen Befragung teil. Die Schwankungsbreite liegt zwischen 2 und 3 Prozent.

SPD würde derzeit hinter die Grünen zurückfallen

CDU und CSU, die der DeutschlandTREND im Monat zuvor noch bei 28 Prozent ausgewiesen hatte, büßen bei der Sonntagsfrage 2 Prozentpunkte ein und kommen nun auf 26 Prozent. Damit liegen sie nur noch knapp vor der AfD, die 2 Prozentpunkte zulegt und sich auf 25 Prozent verbessert.

Besonders alarmierend zeigt sich der Trend jedoch für die Sozialdemokraten. Mit nur noch 12 Prozent erreicht die SPD nach knapp sieben Jahren erneut einen historischen Tiefstwert.

Auch das „Politbarometer“ des ZDF hatte der Traditionspartei wenige Tage zuvor einen ähnlichen Absturz in der Wählergunst bescheinigt. Dort sah man die Partei aber noch bei 13 Prozent. Die SPD muss ihren dritten Platz in der Wählergunst damit auch an die Grünen abgeben, die auf 15 Prozent kommen. Die Linke liegt mit 10 Prozent nur noch drei Punkte hinter den Sozialdemokraten.

Auch Spitzenpolitiker der Partei kommen im aktuellen DeutschlandTREND unter die Räder

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) büßt im Beliebtheitsranking gleich 15 Prozentpunkte ein. Nur noch 18 Prozent sagen, dass sie mit seiner persönlichen Leistung zufrieden sind. Auf einen Zufriedenheitswert von 15 Prozent kommt die Co-Vorsitzende und Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas. Sie verliert damit nur zehn Prozentpunkte – ist allerdings nicht allen Befragten bekannt.

Zufriedenheitswerte der Spitzenpolitiker stürzen ab

Ein kleines Trostpflaster für die SPD: Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius ist mit 49 Prozent persönlichen Zustimmungswerten immer noch der beliebteste Politiker des Landes. Allerdings büßte auch er im vergangenen Monat sechs Prozentpunkte ein. Hinter ihm liegt mit 30 Prozent Johann Wadephul (minus 3).

Auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat gegenüber Anfang März ein Beliebtheitsminus von acht Prozentpunkten zu verzeichnen. Mit 21 Prozent liegt er jetzt drei Punkte vor Klingbeil. CSU-Chef Markus Söder baut sechs Prozentpunkte ab und ist jetzt bei 27 Prozent der repräsentativ Befragten beliebt.

Der deutliche Absturz der Koalitionsparteien und ihrer Spitzenpolitiker bildet die generelle Unzufriedenheit mit der Arbeit der Bundesregierung ab.

Lediglich 15 Prozent der Befragten sind dem DeutschlandTREND zufolge mit der Koalition zufrieden – im Monat zuvor waren es noch 24. Weniger zufrieden sind hingegen 45 Prozent (plus 6) und gar nicht zufrieden 39 (plus 5). Das ist der größte Unzufriedenheitswert mit dem Regierungsbündnis seit dessen Start im Mai 2025.

Nur etwa ein Fünftel der SPD-Anhänger mit Regierungsarbeit zufrieden

Am verhältnismäßig zufriedensten sind die Anhänger der Union, die zu 42 Prozent der Regierung ein positives Zeugnis ausstellen. Hingegen sind dies nur 21 Prozent der SPD-Anhänger, 14 Prozent jener der Grünen, bei den Linken 5 und der AfD 3 Prozent.

Mit 57 Prozent ist somit eine Mehrheit der Unionswähler mit der Regierungsarbeit nicht zufrieden, bei der SPD sind es sogar 78 Prozent – von allen Befragten sind es 83 Prozent.

Derzeit trauen es 74 Prozent (gegen 20) Schwarz-Rot nicht zu, den Sozialstaat zukunftsfest zu machen. 70 Prozent (gegen 26) halten sie nicht für imstande, die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen. Auf mehrheitlichen Widerspruch stoßen Vorschläge wie eine Abschaffung des Ehegattensplittings und eine pauschale Anhebung der Mehrwertsteuer.

Erste Reaktionen gibt es auch schon zu den Vorschlägen der Warken-Kommission zur Reform der Krankenversicherungen: Höhere Zuzahlungen bei Medikamenten und Behandlungen stoßen ebenso auf Ablehnung wie die Abschaffung der beitragsfreien Mitversicherung für Ehegatten. Auch begrenzte Vergütungen für niedergelassene Ärzte und Krankenhäuser werden mehrheitlich missbilligt.

Zustimmung findet lediglich der Vorschlag einer höheren Besteuerung von Alkohol, Tabak und zuckerhaltigen Erfrischungsgetränken. Mehrheiten fanden im Bereich der Wirtschafts- und Sozialpolitik auch die Forderung nach einer beschleunigten Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse und der Absenkung der Einkommensteuer für geringe und mittlere Einkommensgruppen. (Mit Material der Nachrichtenagenturen)

 Dieser Artikel von Reinhard Werner erschien zuerst auf Epoch Times

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