Am 22. Februar 2026 krachte es in Ibbenbüren – Kreis Steinfurt, im nördlichen CDU-regierten Nordrhein-Westfalen – gelegen, gewaltig: Der 275 Meter hohe Schornstein des ehemaligen Steinkohlekraftwerks wurde mit 600 kg Sprengstoff kontrolliert gesprengt.
Ibbenbürener Steinkohlekraftwerk: 840 Megawatt regelbare Leistung einfach weggesprengt
Medien und Politiker feierten diese Zerstörungswut wieder einmal als „Meilenstein der Energiewende“. Tatsächlich verschwand damit endgültig 840 Megawatt gesicherte Leistung – Strom, der bei Bedarf sofort da war, Flaute überbrückte und das Netz jahrzehntelang stabil hielt. In einer Zeit, in der Blackouts drohen und Gas knapp wird, ein fataler Verlust.
Nordrhein-Westfalen wird vom CDU-Parteisoldat Hendrik Wüst regiert. Dieser setzt in seiner schwarz-grünen Koalition die feuchten Träume der Grünen seit 2022 in Düsseldorf um. Und genau diese Landesregierung trägt die zentrale politische Verantwortung dafür, dass der Kohleausstieg in NRW – bundesrechtlich vorgegeben und von der schwarz-grünen Truppe noch eifrig beschleunigt – solche Kraftwerke wie Ibbenbüren ohne jegliche echte, gesicherte Ersatzkapazität in Schutt und Asche legt.
Die eigentliche Sprengung führte die Unternehmensgruppe Hagedorn durch (seit 2023 Eigentümerin des Geländes). Das Areal wird nun für Amprion vorbereitet – für eine Konverterstation, die ab 2031 Offshore-Windstrom einspeisen soll.
Nur nochmal zur Erinnerung: Während Deutschland seine letzten stabilen Kraftwerksblöcke zu Staub zerlegt, bauen China, Indien und die USA Kohle in Rekordtempo aus: China allein 2025 rund 85 Gigawatt neu (das sind etwa 100–110 Ibbenbüren-Größen), Indien in nur zehn Monaten fast 9 Gigawatt thermisch, die USA stoppen Stilllegungen von über 17 Gigawatt.
Der globale CO₂-Effekt dieses deutschen Selbstmords? Lächerliche maximal 0,5 Prozent der Welt-Emissionen – realistisch eher 0,2–0,4 Prozent. Stattdessen stranguliert Deutschland seine eigene Industrie: Strompreise bei 16–18 Cent/kWh (gegenüber 8–10 Cent in China und Indien). Das Ergebnis: Firmen fliehen, Jobs verschwinden, Wertschöpfung zerfällt.
Um die nun weggesprengten 840 MW zu ersetzen braucht es rund 400 dieser klima-und umweltzerstörenden Windräder (6 MW, bei mickrigen 18 % Verfügbarkeit). Die Investition hierfür: 3,5–4 Milliarden Euro. Dazu kommen jährlich Hunderte Millionen für Netzausbau, Redispatch, Reservekraftwerke – über die Jahre weitere Milliarden, die vor allem Mittelstand und normale Haushalte bluten müssen.
Das ist grüner Wahnsinn in Reinform: Unter dem heiligen Deckmantel des Klimaschutzes eine winzige globale Einsparung erkaufen, indem man die eigene Wirtschaft zerstört, Versorgungssicherheit opfert und Arbeitsplätze ins Ausland exportiert.
Nicht nur die schwarz-grüne NRW-Regierung unter Wüst und die Bundespolitik treiben diese ideologische Selbstzerstörung mit Vehemenz voran. Ende Oktober des vergangenen Jahres legte Bayern unter Markus Söder das Atomkraftwerk Gundremmingen in Schutt und Asche und zerstörte ein funktionierendes Kernkraftwerk, das Millionen versorgen könnte. Es sind Symbole für die Selbstzerstörung unserer Energiepolitik.
Dieser Beitrag erschien auf journalsitenwatch.com, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION

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